Danke für die Mitteilung @Vanessa
Ich persönlich finde es schade aus Sicht eines Sammlers - kann es aber aus betriebswirtschaftlicher Sicht natürlich verstehen.
Bedeutet konkret: 1 Lieferung war ursprünglich geplant gewesen. Auflage dürfte um 1100 Stück gewesen sein. Bedeutet wiederum, dass vorgängig die entsprechenden Berechnungen so gelaufen sind, dass alle Kosten sicherlich gedeckt waren mit dieser 1. Lieferung wie auch der Gewinn/die Marge. Also konkret die Kosten für die neuen Stanzvorrichtungen, für die Metallstanze der Einlagen etc., all diese Kosten wurde mittels der 1. Lieferung finanziert.
Jetzt war die Nachfrage so gross (die Gründe hierfür kennen wir), dass man nachproduziert. Für Victorinox bedeutet diese 2. Lieferung und spätere Lieferungen natürlich ein grosser finanzielle Profit, weil die grossen Kostentreiber (Stanzvorrichtungen etc.) bereits mit der Realisierung der 1. Lieferung finanziert wurden. So weit so gut. Betriebswirtschaftlich sicher sinnvoll. Auf der anderen Seite werden einige Sammler enttäuscht/verärgert sein, was unumgänglich ist, wenn nun einfach weiter gleich produziert wird. Weil ich bin überzeugt davon, dass einige Leute dieses Messer nicht erworben hätten, wenn klar gewesen ist, dass es quasi unlimitiert ist. Dann gab es bei wahrscheinlich 50% der gelieferten Barista Tools Qualitätsmängel bei den Schalen. Viele gaben diese nicht zurück, weil man ging davon aus, es wird nicht nachproduziert, und dann behaltet man es lieber auch mit den Schäden. Viele haben den Schaden selber repariert, indem die Schalen abgeschliffen/poliert wurden. Dadurch ist ein Umtausch unmöglich. Für all diese muss es sehr ärgerlich sein, wenn nun das gleiche Produkt (in besserer Qualität) nun plötzlich doch wieder verfügbar ist.
Auf was ich hinaus will: bitte klärt doch ab ob es nicht möglich ist, diese und spätere Lieferungen so zu kennzeichnen, dass sie unmissverständlich von der 1. Lieferung zu unterscheiden sind. Es reicht wenn von der grösseren Profitmarge von sagen wir mind. 30 % im Vergleich zur 1. Lieferung davon 2-3% investiert würden in diese Zusatzbezeichnung (z.B. Gravur auf der Aussenplatine hinter dem Korkenzieher, oder Gravur auf einem Werkzeug. Weil: die meisten Sammler/Besitzer eines Tools der 1. Lieferung wären mit einer solchen Massnahme zufrieden. Zusätzlich wird es auch einige geben, die anstatt das Tool zu retournieren sogar ein 2. Tool der 2. Lieferung kaufen werden, weil man beide Typen haben möchte, was wiederum die Verkaufsmenge erhöht. Also Profit für beide Seiten - mit einem minimalen und sicherlich zu verkraftenden Aufwand.
Man muss zu uns Sammlern Sorge tragen… das wäre mir ein grosses persönliches Anliegen.