Früher sagte man immer "ä rächtä Buäb hed äs Sackmesser im Sack". Das war in vielerlei Hinsicht positiv gemeint, so hatte man immer einen praktischen Begleiter dabei, ein Bub lernte Schnitzen, handwerken,… Was es aber für ein falsches Bild ergab, wird mir immer wieder speziell bewusst, wenn Mädchen mit grossen, glänzenden Augen meine Taschenmesser ansehen und ihre Eltern beten eines zu kaufen. Sie sind oft noch sehr viel begeisterter und faszinierter. Auch wenn es um die Hunter Pro geht, so habe ich sehr viele Frauen, die so eines gekauft haben, die auch nicht auf die Jagd gehen. Ich staune aber immer wieder darüber, wie sehr sich dieser Spruch gehalten hat und viele Leute glauben, wenn sie ein Taschenmesser schenken, es wäre nichts für Mädchen. Was mir auch oft auffällt, Männer sind oft eher Sammler, Frauen nutzen es.