benny Also ich spreche bzw schreibe jetzt explizit zu dem Signature Lite Emergency Tool, weil ich es gestern bekommen habe und mir deshalb ein Urteil darüber erlauben kann: Einige andere User und auch ich haben schon irgend wo in diesem Beitrag darauf hingewiesen, dass das beste ("Survival-") Messer nichts bringt, wenn man es nicht dabei hat, weil es einem zu groß und/oder zu schwer ist, um es den ganzen Tag über am Körper zu tragen. Das Signature Lite Emergency Tool (kurz "SLET") hingegen ist samt Signalpfeife relativ klein, leicht und nimmt nicht viel Platz weg. Also perfekt um es eben dauerhaft dabei zu haben. Die Werkzeugauswahl mag auf den ersten Blick klein und eingeschränkt in den Möglichkeiten sein, aber das SLET ist eben nicht dafür gedacht, um einen Flugzeugabsturz oder einer Strandung auf einer einsamen Insel zu überleben. Wobei auch bei diesen Beispielen "Besser als nix" gelten würde. Es wurde, wie ebenfalls schon geschrieben worden ist, in Japan als Notfallwerkzeug für den Fall einer Naturkatastrophe, respektive einem Erdbeben, entworfen. Totaler Stromausfall, keine Mobilfunknetz, nichts geht mehr. In diesem Fall hätte man dann mit dem SLET eine ausreichend starke Lichtquelle, um durch das dunkle Treppenhaus eines Hochhauses oder sogar durch Trümmer und Gebäuderuinen zu navigieren und sich in Sicherheit zu bringen. Dazu könnte man mit dem Kugelschreiber des SLET Notizen für Suchmannschaften oder Angehörige hinterlassen, wohin man sich gerettet hat. Mit der Klinge und/oder Schere kann man die Kleidung Verletzter aufschneiden, um erste Hilfe leisten zu können. Alternativ auch einen verklemmten Autosicherheitsgurt durchtrennen oder ähnliches. Dabei ist die Signalpfeife auf Grund des schrillen Tons deutlich effektiver als um Hilfe zu rufen. Zumal nach kurzer Zeit schon die Stimme durch das Rufen/Schreien versagen kann und das auch insgesamt mehr Kraft in Anspruch nimmt, als in eine Signalpfeife zu blasen.
Dazu kommt, und das hatte ich weiter oben auch schon mal geschrieben, dass die kleinen 58er deutlich robuster sind, als man zunächst annehmen würde. Vor viele Jahren hat mal jemand bei multitool.org einen Versuch gemacht und einen Monat lang alles was irgend wie möglich war, mit seinem Classic erledigt. Er hat Dosen mit der Klinge geöffnet, mit einer Scherenhälfte ein Loch durch das Hartholz eines Besenstiels gebohrt etc. Klar war es dann bald stumpf, die Klinge irgend wann etwas verbogen usw. Aber für eine kurze Zeit wäre es im Notfall immer noch eine gute Hilfe und "besser als nix"! Vermutlich könnte man mit der Klinge sogar Kleintiere ausnehmen.