





Mission accomplished
Auch wir Nordlichter sind nicht untätig, wenn es um das ehrende Gedenken an Carl Elsener sen. geht. Und so startete ich heute früh zur angekündigten Gedächtnistour per Rad, nicht ohne vorher stilgerecht die rote Alpenhupe am Rad zu befestigen 😁, die eigentlich sonst nur auf Touren in Bayern am Rad ist. Es ging von Norden (der Stadt Norden) auf alten Deichlinien zur Leybucht, einer der letzten großen nicht eingedeichten Buchten an der deutschen Nordseeküste. Temperatur 4°, Wind 4 Bft aus Südwest, zu Beginn leichter Niesel - typisches Norddeutsches Winterwetter. Am Wochenende soll es dazu noch richtig nass werden, also wenn - dann heute!
Ich habe mich streng an Elsinox‘ Regel gehalten und habe dann vor dem Deich nach Brauchbarem gesucht. Dort ist Holz ja Mangelware 😳 und allenfalls als Treibholz vorhanden und genau das habe ich dann unter schwerstem körperlichem Einsatz 😁aus dem Spülsaum der Nordsee geborgen. Dann stellte sich die Frage: Was damit tun? Im Nationalpark, der am seeseitigen Deichfuß beginnt ist das Errichten von baulichen Projekten aller Art gesetzlich verboten. Um da nun ganz auf der sicheren Seite zu sein, habe ich mich entschieden die gesammelten Hölzer nicht z.B. mit geknoteten Schilfhalmen zu fixieren, sondern sie einfach zu stecken. Dann kann die nächste Sturmflut alles weitere regeln…
Ein schneller Blick auf die Kartenapp zeigte mir: 743 km Luftlinie nach Ibach - ich hatte wesentlich mehr geschätzt. Säge und Messer vom WorkChamp haben jedenfalls gut funktioniert und so steht nun erstmal ein kleines Carl-Elsener-Gedächtnis-Memorial irgendwo am Rande der Salzwiese in der Leybucht. Und irgendwie guckt einen da eine kleine Giraffe an… finde ich.
Es war trotz Kälte und Grau-in-Grau ein schöner Tag - es hat viel Spaß gemacht und der Tacho zeigte am Schluss 42.8 km.